Freelancer vs. Gewerbetreibender in Österreich: Was der Unterschied kostet

In Österreich bestimmt die Unterscheidung zwischen Freiberufler und Gewerbetreibendem Ihre Anmeldepflichten, Ihre Steuerstruktur und Ihre Kosten.

Österreich unterscheidet grundlegend zwischen Freiberuflern und Gewerbetreibenden. Im Gegensatz zu Deutschland, wo die Gewerbesteuer eine große finanzielle Lücke zwischen beiden schafft, ist die österreichische Unterscheidung vor allem administrativer Natur.

Wer ist Freiberufler in Österreich?

Freie Berufe sind im Einkommensteuergesetz definiert und umfassen: Ärzte, Zahnärzte, Rechtsanwälte, Notare, Architekten, Ziviltechniker, Wirtschaftsprüfer, Steuerberater, Künstler, Schriftsteller, Journalisten, Übersetzer und Lehrer.

IT-Fachleute, Berater und Designer befinden sich oft in einer Grauzone. Entscheidend ist, ob die Tätigkeit primär intellektuellen oder kreativen Input erfordert.

Wer ist Gewerbetreibender?

Alles, was nicht als freier Beruf gilt, ist ein Gewerbe. Im Gegensatz zu Deutschland gibt es in Österreich keine Gewerbesteuer. Der finanzielle Unterschied zwischen Freiberuflern und Gewerbetreibenden ist daher deutlich geringer als in Deutschland.

Unterschiede bei der Anmeldung

Ein Freiberufler meldet sich nur beim Finanzamt an und erhält eine Steuernummer.

Ein Gewerbetreibender benötigt zusätzlich einen Gewerbeschein der Wirtschaftskammer (WKO), der in der Regel 100 bis 200 EUR kostet. Gewerbetreibende zahlen auch Pflichtbeiträge zur WKO von rund 100 bis 300 EUR pro Jahr. Freiberufler sind keine WKO-Mitglieder.

Wie KontoMatch hilft

Unabhängig davon, ob Sie als Freiberufler oder Gewerbetreibender tätig sind, verfolgt KontoMatch Ihre Einnahmen und Ausgaben, verarbeitet Ihre Rechnungen automatisch und gibt Ihrem Steuerberater saubere, strukturierte Unterlagen für Ihre Steuererklärung.

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