Einzelunternehmen vs. GmbH in der Schweiz: Steuerliche und administrative Unterschiede

Die Wahl zwischen Einzelunternehmen und GmbH in der Schweiz hat echte steuerliche und administrative Konsequenzen. Wie man darüber nachdenkt.

Wenn Sie in der Schweiz selbstständig tätig sind, ist die Wahl zwischen Einzelunternehmen und GmbH eine der folgenreichsten Strukturentscheidungen.

Das Einzelunternehmen

Das Einzelunternehmen ist die einfachste Struktur ohne separate juristische Person. Bei einem Jahresumsatz unter 100.000 CHF ist die Handelsregistereintragung freiwillig, darüber hinaus Pflicht. Die Steuer wird auf der persönlichen Einkommensteuererklärung bezahlt. AHV/IV/EO-Beiträge betragen ca. 10% des Nettoeinkommens.

Die GmbH

Eine GmbH ist eine separate juristische Person mit einem Mindestkapital von 20.000 CHF. Sie zahlt Körperschaftsteuer auf Gewinne (typischerweise 12 bis 15% je nach Kanton). Die GmbH muss unabhängig von ihrer Größe eine doppelte Buchführung und einen Jahresabschluss führen.

Wann die GmbH finanziell Sinn macht

Der Steuervorteil der GmbH gegenüber dem Einzelunternehmen hängt vom Einkommensniveau und Kanton ab. Bei höheren Einkommen (ab ca. 150.000 bis 200.000 CHF Gewinn) kann der kombinierte Körperschaft- und Dividendensteuersatz günstiger sein als der progressive Personensteuersatz.

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